und die blogs sind ratten.
bia - 11. Dez, 19:36
diderot: schwere psychopathie
dante: offenbar stark schizoider psychopath
byron: homosexuell, depressiv, hysterisch
buddha: schizoid, hyperästhetisch
columbus und jeanne d'arc: religiöse paranoia
heine: schwerste psychopathie
heraklit: ruhelos und depressiv
kant: schizoider psychopath
keller: senile psychose
mörike: psychogene hypochondrie
schiller: ödipuskomplex, neurose
zola: psychopath, zwangsneurose
de sade: keine psychose
und so weiter und so fort auf:
http://www.wissdok.com/medhis/psychpath.html
gesundheit!
bia - 11. Dez, 18:48
soll den 13. juni die erde berühren (...) zu wien sagt aber daß selbst wenn ein komet mit unserer erde in berührung kommen sollte, ein gefährlicher zusammenstoß der beiden himmelskörper nicht zu befürchten sei.
in persien hat der schah den befehl erlassen daß prinzen und prinzessinnen seiner familie (2000!) ohne seine ermächtigung sich nicht verheirathen dürfen.
das hotel du louvre in paris verbraucht mehr strom als die ganze stadt orleans.
die zeitung um 1871. aufgezeichnet von franziska n. (der mutter von friedrich n.)
bia - 11. Dez, 18:15
ist der mit der schmusedecke. den kann man ja nicht ernst nehmen.
das ist linus:
http://www.stripovi.com/images/meet_LINUS_big.jpg
bia - 11. Dez, 18:05
friedrich n. wollte ich dereinst etwas posten, aber ich konnte mich nicht für einen aphorismus entscheiden. im zuge dessen – obwohl, ich besitze seit sechs jahren ein buch, das mir nie so recht gehört hat– entdeckte ich etwas, man kennt das ja, wenn medien in medien über medien– gut, in wirklichkeit fällt mir die schönste bezeichnung nicht ein, und mit einer weniger schönen will ich mich nicht zufrieden geben.
http://www.aphorismen.de
aphorismen über aphorismen und aphoristiker. die verfasser der aphorismen haben sie leider nicht angegeben, aber nichts desto trotz, das sind aphoristiker:
Viele Aphoristiker ticken nicht richtig.
Sie gehen nicht mit der Zeit.
Ein Denker, dem der Zeitgeist
auf den Geist geht.
bia - 11. Dez, 17:59
zu lieblingsliedern werden:
das gewicht der welt
unten in einem hasenloch/ kaninchenbau
lichtverschmutzung
euro-kind
der kinderfänger
halt london fest
meine türklingel
gebrauchte autos
titel 1
titel 12
nur da konnte mir selbst das wörterbuch nicht weiterhelfen: mitfühlende schlinge
bia - 11. Dez, 17:04
...wie schön. wie schön? suche ich mir dann das schöne aus, aber zerstöre es schlussendlich durch die sucht. das leben ist eine doppelmühle des feindes. aber nicht doch. man spielt doch nicht mit dem leben.
ja, und genau das ist es: ich sollte heute noch zwei artikel schreiben, aber ich schreibe lieber hier. ich bin inkonsequent, weil ich das vorziehe, das keine konsequenzen hat.
(absatz eins und absatz zwei haben übrigens keinen verborgenen zusammenhang)
bia - 11. Dez, 16:56
waren mir noch nie ganz geheuer, aber seit heute denke ich mir meinen teil. man muss sie ja nehmen, wie sie sind, nicht wahr? ich habe mir vorgenommen, tagsüber nur mehr an schöne dinge zu denken. vielleicht verbessert das ja auch meine lebensqualität. ich fürchte nur, dass ich dann im manifesten leben gehörig auf die schnauze fallen werde, und schließlich wird mich- trotz allem- dieses extrem anachronistische traumgemisch aus wunderschönem manifesten und grausamen latenten trauminhalt derart verstören...ja, ich habe beschlossen, meine lebensqualität nicht zu verbessern, weil ich gesehen habe, dass der schuss nach hinten losgehen kann. soll es mich doch träumen, wie es will.
bia - 11. Dez, 16:01
ist schuld daran, dass nie wieder eine anständige literatur sein wird. die sprache der klassik oder des barocks ist leicht nachzuahmen. wer nur nachahmt, inhaltslos, wird enttarnt.
die moderne, vor allem der expressionismus, aber über allen der symbolismus, darf, was er will: ein subjektives symbol darf nie falsch sein. schlechte literatur versteckt sich vor allem hinter dem symbolismus, und derer gibt es genug. es gibt keinen grund mehr, klar zu schreiben, denn je verworrener das geschreibsel ist, desto weniger erkennt ein anderer, wie grauenhaft es ist. das ist kein symbolismus. das sind subjektiv willkürlich wahre, aber objektiv schiefe symbole, die kein dahinter haben, also für nichts symbol stehen.
die kunst will frei sein, aber sobald sie sie sich erkämpft hat, ist sie tot.
die freiheit der kunst ist ihr tod, wenn sie sich sie nicht mehr erkämpfen muss. die freiheit der kunst ist das fahrtwasser, in dem alle schlechte kunst ihre daseinsberechtigung findet, aber sie bewegt sich nicht, sie fließt unbeweglich und tot mit.
man darf die kunst nicht einschränken, aber gleichzeitig kann und darf nicht alles kunst sein.
bia - 11. Dez, 01:38
und jeder blog ist senf. jetzt verstehe ich.
bia - 11. Dez, 01:26
ist es für alles zu spät. aber es war noch nie für alles zu früh (ausgenommen einmaligkeiten).
was das geistige betrifft, so sind die leute (nicht die menschen, linus), viel zu anmaßend. aber auch, was die liebe betrifft. anders kann man es nicht sagen: ist man in dem einen nicht anmaßend, so muss man zugeben, dass man andere für sich denken lässt. lieber falsch denken als gar nicht? was das zweite betrifft, ist man nicht anmaßend- egal. eine vollkommene liebe ist eine gegenseitige liebe, nicht wahr? aber falsch lieben- das kann man nicht.
zieht man eine analogie zwischen zwei begriffen und geht dann einen schritt weiter, wird die analogie zerstört (siehe oben). das ist praktizierte dekonstruktion.
bia - 11. Dez, 01:21
ich will den baum des wissens gegen das rhizom eintauschen– aber mein rückenmark bleibt baum und mein hirn war immer schon rhizom. gibt man dem körperlichen das symbol des baumes und dem geistigen das symbol des rhizoms, kann man einen konsens erschaffen zwischen deleuze, guattari- und den anderen: denn das weltgeschehen ist körperlich, und das körperliche ist hierarchisch, und das weltgeschehen ist geistig, und das geistige ist anarchisch (zumindest den regeln der körperlichkeit nach).
und siehe da, selbst wikipedia bezeichnet sich selbst (in diesem zusammenhang)- falls wikipedia überhaupt ein selbst hat- als rhizom.
es lebe die rhizomatik, vor allem in meinen haaren!
bia - 11. Dez, 01:07