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wenn ich im internet bin, dann fällt mir nichts ein, was ich suchen könnte. und wenn mir was einfällt, dann bin ich nicht im internet.
ich habe jetzt einen tollen t-shirt-aufdruck entworfen und einige jasskarten. die müssen von oben und unten gleich aussehen, weil, wie ich eben erfahren habe, es leute gibt, die den bauern umdrehen. ich weiß nicht wieso. vielleicht zum privatvergnügen. auch andere sachen muss man anderer leute privatvergnügen anpassen. das weiß ich ganz genau.
jetzt weiß ich, wie mein sommer ausschaut: viele leute zahlen viel geld dafür, und ich bekomme es eben dafür. aber es ist doch nicht ganz so toll, wie es sich anhört, ich gehe halt wieder auf die berge, die im sommer viel schöner sind als im winter, da kann ich darauf verzichten.
und dann, habe ich mir gesagt, wenn alles gelaufen ist und so gelaufen ist, wie ich es will, dann fahre ich nach spanien. mit einem gebrüder weiss-lkw zum beispiel. oder nach italien. aber italienisch kann ich schon überhaupt nicht. und weil ich auch spanisch nicht so gut kann, lerne ich wieder und freue mich.
vor ein paar jahren wollte ich in die südsee, genauer gesagt auf tahiti. weil man als 17-jährige mittellose (alle mittel sind für studium etc. reserviert, nicht für südseeträume) schülerin aber nicht einfach so nach tahiti fliegen kann, habe ich mich in die bücherei gesetzt und bin stundenlang über papier gereist.
dann wollte ich vor nicht allzulanger zeit nach polen (belarus oder baltikum wären noch toller gewesen, aber halt auch viel teurer), und als ich mir dann das ticket gekauft hatte, habe ich mich so gefreut, dass ich gar nicht mehr hätte fahren müssen.
aber das ist halt so, dass ich mehr denke als handle. bevor ich in ein land reise, denke ich mich hinein und verzichte dann auf das reisen. alles, was mehr als zwei meter von mir entfernt ist, bereitet mir schwierigkeiten.
aber ich bin dann ja schon einundzwanzig und alt genug, um die beine in die hand zu nehmen. ich habe ja auch gelernt, vor ein paar jahren, digital zu fotografieren (gestern habe ich übrigens gelernt, dass ich mit einer spiegelreflexkamera nicht fotografieren kann), wovon ich ja auch dachte, dass ich das nicht könnte. das ist so, als würde einer, der eine hand und einen mund hat, glauben, er schaffte es nicht, mit einer gable zu essen. hergott, war ich blöd. aber das präteritum spricht mich auch nicht ganz frei. ganze zwei jahre habe ich gebraucht, um ein geliebtes buch in den zustand zu bringen, in dem es heute ist. mehr als zwei monate habe ich gebraucht, eine längst fertige arbeit abzuschicken. (mit briefen tue ich mir besonders schwer, aber ich gewöhne mich schon daran, und außerdem wohne ich jetzt ja fast daneben)
zwei wochen fast, um ein paar papierchen auf ein blatt zu kleben.
aber in einer woche werde ich nichts mehr zu tun haben. privat zumindest. dann werde ich vielleicht ein paar fotos machen oder strommasten wie weihnachtsbäume verzieren (digital, versteht sich).
dann werde ich ganz früh morgens an den see gehen, vielleicht schon mit meiner freundin. dann werde ich mich ganz allein an den fluss legen und nichts tun. mit einem buch, für alle fälle. dann werde ich wieder prosa lesen, nämlich.
dann werde ich neue polnische bilder machen.
dann werde ich wieder bob marley hören. obwohl ich das sonst nicht mache.
und ich werde mit meiner schwester in die natur gehen. und mit meinen ältesten freundinnen kartoffeln grillen am fluss.
ich habe jetzt einen tollen t-shirt-aufdruck entworfen und einige jasskarten. die müssen von oben und unten gleich aussehen, weil, wie ich eben erfahren habe, es leute gibt, die den bauern umdrehen. ich weiß nicht wieso. vielleicht zum privatvergnügen. auch andere sachen muss man anderer leute privatvergnügen anpassen. das weiß ich ganz genau.
jetzt weiß ich, wie mein sommer ausschaut: viele leute zahlen viel geld dafür, und ich bekomme es eben dafür. aber es ist doch nicht ganz so toll, wie es sich anhört, ich gehe halt wieder auf die berge, die im sommer viel schöner sind als im winter, da kann ich darauf verzichten.
und dann, habe ich mir gesagt, wenn alles gelaufen ist und so gelaufen ist, wie ich es will, dann fahre ich nach spanien. mit einem gebrüder weiss-lkw zum beispiel. oder nach italien. aber italienisch kann ich schon überhaupt nicht. und weil ich auch spanisch nicht so gut kann, lerne ich wieder und freue mich.
vor ein paar jahren wollte ich in die südsee, genauer gesagt auf tahiti. weil man als 17-jährige mittellose (alle mittel sind für studium etc. reserviert, nicht für südseeträume) schülerin aber nicht einfach so nach tahiti fliegen kann, habe ich mich in die bücherei gesetzt und bin stundenlang über papier gereist.
dann wollte ich vor nicht allzulanger zeit nach polen (belarus oder baltikum wären noch toller gewesen, aber halt auch viel teurer), und als ich mir dann das ticket gekauft hatte, habe ich mich so gefreut, dass ich gar nicht mehr hätte fahren müssen.
aber das ist halt so, dass ich mehr denke als handle. bevor ich in ein land reise, denke ich mich hinein und verzichte dann auf das reisen. alles, was mehr als zwei meter von mir entfernt ist, bereitet mir schwierigkeiten.
aber ich bin dann ja schon einundzwanzig und alt genug, um die beine in die hand zu nehmen. ich habe ja auch gelernt, vor ein paar jahren, digital zu fotografieren (gestern habe ich übrigens gelernt, dass ich mit einer spiegelreflexkamera nicht fotografieren kann), wovon ich ja auch dachte, dass ich das nicht könnte. das ist so, als würde einer, der eine hand und einen mund hat, glauben, er schaffte es nicht, mit einer gable zu essen. hergott, war ich blöd. aber das präteritum spricht mich auch nicht ganz frei. ganze zwei jahre habe ich gebraucht, um ein geliebtes buch in den zustand zu bringen, in dem es heute ist. mehr als zwei monate habe ich gebraucht, eine längst fertige arbeit abzuschicken. (mit briefen tue ich mir besonders schwer, aber ich gewöhne mich schon daran, und außerdem wohne ich jetzt ja fast daneben)
zwei wochen fast, um ein paar papierchen auf ein blatt zu kleben.
aber in einer woche werde ich nichts mehr zu tun haben. privat zumindest. dann werde ich vielleicht ein paar fotos machen oder strommasten wie weihnachtsbäume verzieren (digital, versteht sich).
dann werde ich ganz früh morgens an den see gehen, vielleicht schon mit meiner freundin. dann werde ich mich ganz allein an den fluss legen und nichts tun. mit einem buch, für alle fälle. dann werde ich wieder prosa lesen, nämlich.
dann werde ich neue polnische bilder machen.
dann werde ich wieder bob marley hören. obwohl ich das sonst nicht mache.
und ich werde mit meiner schwester in die natur gehen. und mit meinen ältesten freundinnen kartoffeln grillen am fluss.
bia - 8. Jun, 15:10