die unglaubliche rückkehr der würde
was tut man nicht alles, damit man nicht lernen muss... ich bin sehr aufgeregt und will nicht lernen. gestern und heute frug ich mich: wo war ich bloß bisher? ich glaub, ich war im knast, übertragenermaßen. jetzt ist alles wieder gut. ich hab wieder ein sozialleben! blöd für die fh. aber die fh ist zur zeit selber blöd.
am samstag hab ich im sohm die klopapierpoesie erfunden, als ich mich mal längere zeit auf dem klo verstecken musste. klopapierpoesie schreibt man, wie der name schon erahnen lässt, nur im klo und nur auf klopapier. wobei ich zugeben muss, dass der prototyp auf ein papierhandtuch geschrieben wurde. das ich am muttertag nach einem pollenangriff in ermangelung eines taschentuches vollschnäuzen musste. das macht aber nichts.
aber ich mag ja gar nicht mehr schreiben. ich bin der meinung, dass eine tasche ein leben verändern kann, dass eine polenallergie schlimmer ist als eine pollenallergie und das ausbildungen saublöd und saucool gleichzeitig sind.
momentan treffe ich so viele menschen von früher, dass es schon fast unheimlich ist. beim fortgehen, auf der straße, im internet. naja, das wetter passt nicht so ganz. wir haben mr. mirror wiedergetroffen, das war ein fest! wir machen ja ein grillfest und haben ihn eingeladen! mit dem risiko, dass wir verprügelt werden von der gücki.
kommt würde als nomen eigentlich von einem konjunktiv? ist dann würdelosigkeit eine bezeichung für einen hardliner oder jemanden ohne zukunft? ich würde nicht...oder für einen geist, der stets verneint. ich habe einen netten hauptschullehrer kennengelernt, der hauptberufllich dj ist. oder natürlich umgekehrt. ich weiß nicht, ob mich meine nachhilfeschülerinnen mich cool finden, ich glaube nicht, ich glaube, sie denken, dass ich dreißig bin und sehr katholisch und blumen mag und in einer ganz hässlichen wohnung wohne. letzteres stimmt ja auch, aber da kann ich nichts dafür.
ich fühl mich ziemlich schlimm so wohnungsmäßig, aber ich muss es eh nur noch ein halbes jahr aushalten. meine oma ist der gefühlsmäßig brutalste mensch, den ich kenne. ich glaube auch nicht, dass sie noch gefühle hat. letztens hat sie mir etwas gesagt, was ich hier nicht wiedergeben kann, aber ich war sehr schockiert, und das, obwohl ich von ihr schon einiges erlebt habe. danach konnte ich kein bild mehr von ihr sehen (und die ganze wohnung hängt voll davon), ohne dass ich denken musste: was für ein gemeiner mensch!
ich hab beschlossen, in die schule zu ziehen. mein schlafsack ist schon da. wir machen auch feuer im innenhof und so. ich hab angefangen, spanische musik zu hören. meine schwester wird groß, und mein kleinster bruder imitiert schon autos, mein kleiner bruder denkt ans ausziehen, und mein großer bruder schmeißt eine große hilfe-ich-werd-dreißig-oder-so-party.
und es hilft jo nix, i muass lerna!
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am samstag hab ich im sohm die klopapierpoesie erfunden, als ich mich mal längere zeit auf dem klo verstecken musste. klopapierpoesie schreibt man, wie der name schon erahnen lässt, nur im klo und nur auf klopapier. wobei ich zugeben muss, dass der prototyp auf ein papierhandtuch geschrieben wurde. das ich am muttertag nach einem pollenangriff in ermangelung eines taschentuches vollschnäuzen musste. das macht aber nichts.
aber ich mag ja gar nicht mehr schreiben. ich bin der meinung, dass eine tasche ein leben verändern kann, dass eine polenallergie schlimmer ist als eine pollenallergie und das ausbildungen saublöd und saucool gleichzeitig sind.
momentan treffe ich so viele menschen von früher, dass es schon fast unheimlich ist. beim fortgehen, auf der straße, im internet. naja, das wetter passt nicht so ganz. wir haben mr. mirror wiedergetroffen, das war ein fest! wir machen ja ein grillfest und haben ihn eingeladen! mit dem risiko, dass wir verprügelt werden von der gücki.
kommt würde als nomen eigentlich von einem konjunktiv? ist dann würdelosigkeit eine bezeichung für einen hardliner oder jemanden ohne zukunft? ich würde nicht...oder für einen geist, der stets verneint. ich habe einen netten hauptschullehrer kennengelernt, der hauptberufllich dj ist. oder natürlich umgekehrt. ich weiß nicht, ob mich meine nachhilfeschülerinnen mich cool finden, ich glaube nicht, ich glaube, sie denken, dass ich dreißig bin und sehr katholisch und blumen mag und in einer ganz hässlichen wohnung wohne. letzteres stimmt ja auch, aber da kann ich nichts dafür.
ich fühl mich ziemlich schlimm so wohnungsmäßig, aber ich muss es eh nur noch ein halbes jahr aushalten. meine oma ist der gefühlsmäßig brutalste mensch, den ich kenne. ich glaube auch nicht, dass sie noch gefühle hat. letztens hat sie mir etwas gesagt, was ich hier nicht wiedergeben kann, aber ich war sehr schockiert, und das, obwohl ich von ihr schon einiges erlebt habe. danach konnte ich kein bild mehr von ihr sehen (und die ganze wohnung hängt voll davon), ohne dass ich denken musste: was für ein gemeiner mensch!
ich hab beschlossen, in die schule zu ziehen. mein schlafsack ist schon da. wir machen auch feuer im innenhof und so. ich hab angefangen, spanische musik zu hören. meine schwester wird groß, und mein kleinster bruder imitiert schon autos, mein kleiner bruder denkt ans ausziehen, und mein großer bruder schmeißt eine große hilfe-ich-werd-dreißig-oder-so-party.
und es hilft jo nix, i muass lerna!
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bia - 14. Mai, 14:28